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  • The Roman bath: a green-tiled pool set between polished marble columns under a painted vaulted ceiling.
ThermeMariánské Lázně, Karlsbader Region, Tschechien
  • Kneippbecken
  • Hotel
  • Auch für Tagesgäste
  • Restaurant

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Becken
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Woher diese Angaben stammen

  • Wasserangaben entnommen aus marienbad.cz, Geprüft am 09.09.2026
  • Website des Betreibers am 05.10.2026 geprüft und erreichbar

Das Haus Nové Lázně von 1896 in Marienbad, heute ein Fünf-Sterne-Kurhotel von Ensana, rund um die Römischen Bäder mit 21 Marmorsäulen und drei Becken.

Über die Anlage

Nové Lázně (Neue Bäder) ist das historische Badehaus von Marienbad (Mariánské Lázně), heute als Fünf-Sterne-Hotel von Ensana geführt; der Betreiber nennt es die größte historische Balneotherapie-Einrichtung Tschechiens. Nach seinen Angaben werden die Waldquelle und die Ambrosiusquelle direkt ins Haus geleitet und bilden die Grundlage für Kurbehandlung, Rehabilitation und Diagnostik, einschließlich Sauerstofftherapie. Beide sind kalte kohlensäurehaltige Mineralwässer, keine Thermalwässer. Bei der Ambrosiusquelle hebt der Betreiber den hohen Eisengehalt hervor; die Waldquelle beschreibt er als reich an Hydrogencarbonaten und Natrium, genutzt bei Erkrankungen der oberen Atemwege, chronischer Bronchitis, Asthma und Allergien sowie zur Inhalation. Die Marienbader Wässer insgesamt steigen laut Beschreibung aus dem vulkanischen Untergrund des Kaiserwalds (Slavkovský les) durch tektonische Verwerfungen auf und sind alle reich an natürlichem Kohlendioxid; die nahe Marienquelle ist ein Austritt von fast reinem CO2, der für trockene Gasbäder und Gasinjektionen genutzt wird.

Herzstück sind die Römischen Bäder. Der Betreiber zählt einundzwanzig Säulen aus dunkelrotem Salzburger Marmor mit Kapitellen aus weißem Carrara-Stein auf, vergoldete Wasserspeier in Form von Löwenköpfen, farbige Majolikafliesen und eine Glasdecke über die ganze Länge der Halle; bei den Becken nennt er zwei ursprüngliche und ein drittes mit Gegenstromanlage, das bei der modernen Restaurierung hinzukam. Womit sie gefüllt sind, beschreibt der Betreiber unterschiedlich: An einer Stelle nennt er die beiden ursprünglichen Becken „Mineralwasserbecken“, an anderer gibt er an, die Becken enthielten gewöhnliches Wasser, nur schonender gechlort als in einem normalen Schwimmbad, und Mineralwasser sei den Wannenbädern vorbehalten. An die historische Halle grenzt ein moderner Wellnessbereich mit einer Sauna mit 80 °C, einem Dampfbad und Kneippanwendungen.

Zwei private Badekabinen sind erhalten und werden noch für spezielle Balneotherapie, Mineralbäder und Schlammpackungen genutzt. Die Königskabine gehörte Eduard VII., der laut Betreiber neunmal in Marienbad war. Sie bewahrt ihren kupfernen Dampfkessel, einen historischen Heizofen, Majolikafliesen, Vogelmalereien, einen Holzstuhl mit eingebauter mechanischer Waage und in den Loggientüren bemalte Glasscheiben aus der Wiener Werkstatt Geyling. Die Kaiserkabine trägt den Namen Franz Josephs I.

Das Gebäude entstand aus einem Platzmangel. 1872 erreichte die Eisenbahn den Ort, und die Zahl der Gäste wuchs den alten Neuen Bädern über den Kopf, die 42 Kabinen hatten, darunter die für die „Stahlbäder“ im eisenreichen Wasser der Ambrosiusquelle. Abt Alfred Clemens beschloss den Neubau und finanzierte ihn; der in Marienbad geborene Architekt Josef Schaffer entwarf ihn nach Vorbildern der italienischen Renaissance, die er in Venedig, Bologna und Florenz gesehen hatte. Gebaut wurde von 1892 bis 1896, stets im Winter, um die Saison nicht zu stören. Feierlich eröffnet wurde das Haus am 1. Juni 1896, und die Initialen des Abtes, A. C. und A. T., sind bis heute in den Giebel gemeißelt. Seine Vorgeschichte führt der Betreiber auf das Neubad zurück, das Abt Karl Kašpar Reitenberger 1828 mit sechzehn Badekabinen und zehn Gästezimmern gründete, die erste Kursaison des Ortes auf 1808. Nové Lázně ist mit Centrální Lázně, Maria Spa, Hvězda, Neapol und Imperial zu einem einzigen Komplex von 5900 m² verbunden, dessen Häuser überdachte Gänge verbinden. Marienbad gehört seit 2021 zum UNESCO-Welterbe und ist seit 2023 Klimakurort.

Die Römischen Bäder sind kein frei zugängliches öffentliches Bad. Gäste von Nové Lázně und Centrální Lázně nutzen sie während ihres Aufenthalts, Gäste des Hvězda bei einem Aufenthalt von mehr als drei Nächten. Wer nicht im Haus wohnt, wird nur vor Ort eingelassen, in zwei Zeitfenstern am Tag, um 11:00 und um 14:00 Uhr, je nach Auslastung; laut Betreiber werden Reservierungen per E-Mail oder Telefon nicht angenommen, und der Einlass an einem bestimmten Tag lässt sich nicht garantieren. Ausgewählte Behandlungen gibt es auch ambulant, nach einem Arzttermin, den man über die Rezeption des Kurhauses vereinbart.

Wasser

Indikationen
Verdauungsorgane

Quelle: marienbad.cz · Geprüft am 09.09.2026

Ausstattung

Aufgeführt ist nur, was erfasst ist. Fehlt ein Eintrag, hat ihn niemand erfasst – das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.

Lage

Mariánské Lázně

In der Nähe

The mushroom cascade of the Aquaforum falling into its pool between the white columnsTherme

Aquaforum

Františkovy Lázně

  • Wasserrutschen
The baths seen from above: the orange tent roof over the glass hall, with the round outdoor pool and its fountain below.Erlebnisbad

Sibyllenbad

36 °C · Neualbenreuth

  • Sauna
  • Außenbecken

Standortdaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.

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