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  • The spa house of Lazne Slatinice with its domed pavilion seen across the park

Lázně Slatinice

ThermeOlmützer Region, Tschechien
  • Anerkanntes Heilwasser
  • Wellness
  • Massage
  • Hotel
  • Restaurant

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Beckentemperaturen
28-32 °C
Brunnentiefe
372 m

Woher diese Angaben stammen

  • Wasserangaben entnommen aus mzd.gov.cz, Geprüft am 06.10.2026
  • Website des Betreibers am 05.10.2026 geprüft und erreichbar

Kleines Schwefelbad zwischen Olomouc und Prostějov, nach eigenen Angaben das älteste Heilbad Mährens: kalte Sulfidquelle aus 372 m, zwei Becken mit 28 und 32 °C.

Über die Anlage

Die Lázně Slatinice liegen auf halbem Weg zwischen Olomouc und Prostějov am Fuß des Naturparks Velký Kosíř, und das Bad bezeichnet sich als ältestes Heilbad Mährens. Als heilkräftig erwähnte die Quellen 1580 der mährische Arzt Tomáš Jordán von Klausenburk im Druck; 1714 hatte das Bad sieben Zimmer. Ein 1731 direkt über der Quelle begonnener Bau wurde aufgegeben, weil sich der Boden als beinahe sumpfig erwies, und das noch heute stehende Kurhaus entstand 1733 am jetzigen Standort. Seine ursprüngliche Architektur ist rund um den heutigen Speisesaal, das Restaurant und die Balneoabteilung erhalten. Im Ersten Weltkrieg wurde das Bad als Militärlazarett beschlagnahmt, 1947 verstaatlicht, von 1964 bis 1993 als Léčebna Slatinice unter den Staatsbädern Teplice nad Bečvou geführt und 1996 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Seit die heutigen Eigentümer es im Jahr 2000 kauften, wird ständig umgebaut.

Die natürliche Quelle ist als BJ 12 registriert: ein mittel mineralisiertes, alkalisches, klares Wasser mit erhöhtem Sulfidschwefel vom Typ HCO3-Cl-Ca-Na-Mg, das das Bad selbst als kaltes Mineralwasser mit Schwefelwasserstoffgeruch beschreibt, nicht als Thermalwasser. Es stammt aus der Bohrung Jan Adam z Lichtenštejna, 372 m tief, mit einer tiefen Störung bei 180 m, durch die sich zwei Vorkommen zugleich erschließen lassen; die Bohrung ging 2011 in Betrieb und ersetzte die ältere Wenzelsquelle. Vier weitere benannte Quellen liegen rund um den Ort, von Svatý Jiří mit 92 m und etwa 17 °C bis zu Zdeněk mit 13 m in der Mühle, wo ein Limnigraf das Erdbeben in Asien von 2004 acht Minuten nach dem Beben aufzeichnete. Die Liste der Anwendungsgebiete, die das Bad nennt, ist für ein Schwefelbad breit: Erkrankungen des Bewegungsapparats, der Haut und des Nervensystems, onkologische und Kreislauferkrankungen; die Eignung der Quelle ist in einem Bulletin des tschechischen Gesundheitsministeriums von 2008 festgehalten.

Gebadet wird hier zur Behandlung, nicht wie in einem Erlebnisbad. Das Haus Balnea, 2004 gebaut und 2014 umgebaut und erweitert, hat ein 12,5-m-Hallenbecken mit Whirlpool und 28 °C, das Kurgästen und Öffentlichkeit offensteht; auf ärztliche Überweisung laufen darin Gruppengymnastik und Aqua-Nordic-Walking. Ein zweites Becken, das Rehabilitations-Mineralbecken im Haus Morava, hat 32 °C und dient nur verordneten Anwendungen. Dazu kommt eine lange Liste von Schwefelbädern – einfach, als Perlbad, mit Zusätzen, mit Duft, mit Hanf, mit Salz vom Toten Meer und mit Kneipp-Salz – sowie Massagen, ein Fitnessraum und die Saunasuite im Gästehaus Majorka, die man in Zwei-Stunden-Blöcken mietet. Badegäste werden gebeten, vorher Schmuck abzulegen, weil das Schwefelwasser Edelmetalle verfärbt.

Wasser

Anerkanntes Heilwasser
Ja
Inhaltsstoffe
Schwefel
Indikationen
Bewegungsapparat

Quelle: mzd.gov.cz · Geprüft am 06.10.2026

Ausstattung

Aufgeführt ist nur, was erfasst ist. Fehlt ein Eintrag, hat ihn niemand erfasst – das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.

Lage

In der Nähe

Standortdaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. · zuletzt am 02.11.2026 mit der Quelle abgeglichen

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