Balneario de Graena
- Anerkanntes Heilwasser
- Wasserrutschen
- Hotel
- Restaurant
Ist das Ihre Anlage?
Verwalten Sie diese Seite kostenlos: Aktualisieren Sie die Angaben, ergänzen Sie Ihre Fotos und Preise.
Woher diese Angaben stammen
- Wasserangaben entnommen aus aguasmineralesytermales.igme.es, Geprüft am 06.10.2026
- Website des Betreibers am 06.10.2026 geprüft und erreichbar
Thermalbad bei Guadix am Nordhang der Sierra Nevada: Sulfat-Calcium-Magnesium-Wasser, 1869 als gemeinnützig erklärt, zwei arabische Badegänge und ein Hotel von 2016.
Über die Anlage
Das Balneario de Graena ist ein Thermalbad in Los Baños y Graena im Bezirk Guadix in der Provinz Granada, unterhalb der Nordflanke der Sierra Nevada; es gehört zur Gruppe Relais Termal. Der Betreiber verortet es in der Gemeinde Cortes y Graena am Tal des Flusses Alhama, etwa neun Kilometer von Guadix und rund fünfzig von Granada entfernt. Der Betreiber zählt das Haus zu den ältesten Thermalbädern Spaniens: Schon die Römer kannten das Wasser, die Bauten tragen die Spuren der maurischen Zeit. Auf demselben Gelände liegen ein Thermalbereich, ein Vier-Sterne-Hotel und ein Restaurant. Die Gegend ist bekannt für ihre bewohnten Höhlen, die der Betreiber als ihr prägendes Merkmal darstellt.
Thermalwasser
Nach seiner Zusammensetzung ist das Wasser laut Betreiber sulfat-, calcium- und magnesiumhaltig, dazu kommen in geringeren Mengen weitere Anionen und Kationen wie Natrium, Kalium und Eisen. Er nennt auch die aus seiner Sicht wichtigsten Eigenschaften: Aufgrund der chemischen Zusammensetzung wirke das Wasser krampflösend, beruhigend, entzündungshemmend und muskelentspannend. Inhaliert verflüssige es Schleim, helfe beim Abhusten und erweitere die Bronchien, was der Betreiber bei Erkrankungen der oberen Atemwege für wirksam hält. Nach Angaben des Betreibers wurde das Wasser 1869 für gemeinnützig (de utilidad pública) erklärt.
Geschichte
Der Betreiber erzählt, die Römer hätten die Eigenschaften dieses Wassers gekannt, doch erst die Araber hätten dem Bad ihren unauslöschlichen Stempel aufgedrückt. Demnach empfahl Königin Isabella die Katholische das Baden hier in ihren Ordenanzas vom 25. März 1495, und im 15. Jahrhundert behandelten die Ärzte des Hospital Real in Guadix ihre Kranken mit diesem Wasser.
Thermalrundgänge
Zwei Rundgänge sind veröffentlicht. Der entspannende arabische Rundgang beginnt laut Betreiber mit einem Bad im warmen Becken und führt weiter durch den Gehgang, das Dampfbad, ein Bad im heißen Becken und den Vernebler; zum Schluss bleiben die Gäste einige Minuten im Ruheraum. Der belebende arabische Rundgang beginnt im heißen Becken, geht über den Gehgang und das Dampfbad weiter und endet mit der schottischen Dusche. Termine müssen vorab an der Rezeption gebucht werden. In den Becken und auf den Rundgängen sind Badekappe und Badebekleidung Pflicht, und nach Angaben des Betreibers überwacht ein ärztliches Team die Anwendungen mithilfe eines Gesundheitsfragebogens.
Hotel und Restaurant
Das Hotel Balneario de Graena beschreibt der Betreiber als Vier-Sterne-Haus neben dem alten Badegebäude, dessen Einrichtungen vollständig renoviert worden seien. Es wurde 2016 eingeweiht und hat 59 Zimmer, darunter sechs angepasste Zimmer für Gäste mit Behinderung, eine Junior-Suite und elf Dachzimmer, dazu eine Cafeteria, ein Restaurant, Terrassen und großzügige Aufenthaltsräume. Die Küche gilt als traditionell und marktfrisch, mit saisonalen Produkten und einigen typisch andalusischen Gerichten.
Öffnungszeiten
Laut Betreiber ist das Spa montags bis samstags von 08:30 bis 14:00 Uhr und von 17:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, sonntags von 08:30 bis 14:00 Uhr.
Wasser
- Anerkanntes Heilwasser
- Ja
- Inhaltsstoffe
- Calcium
- Indikationen
- Bewegungsapparat, Rheumatische Erkrankungen, Atemwege, Haut
Quelle: aguasmineralesytermales.igme.es · Geprüft am 06.10.2026
Ausstattung
Wasser
Praktisches
Aufgeführt ist nur, was erfasst ist. Fehlt ein Eintrag, hat ihn niemand erfasst – das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.
Lage
In der Nähe
ThermeStandortdaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. · zuletzt am 02.11.2026 mit der Quelle abgeglichen
