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  • Terme di Giunone from the air: thermal pools and a water slide among lawns and trees in the Italian countryside.

Terme di Giunone

ThermeVenetien, Italien
  • Wasserrutschen
  • Extremrutschen

Vorübergehend geschlossen— Closed for the winter; the 2026 season has ended and the park reopens in May 2027

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Becken
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Woher diese Angaben stammen

  • Website des Betreibers am 06.10.2026 geprüft und erreichbar

Thermal-Wasserpark in Caldiero bei Verona: mittelalterliche Becken, in denen das Wasser aus dem Boden quillt, dazu ein 50 × 21 m großes Becken, Wellenbecken und Rutschen.

Über die Anlage

Die Terme di Giunone sind ein Thermal-Wasserpark in Caldiero, etwa zehn Kilometer östlich von Verona in Venetien. Der Betreiber beschreibt einen Park, in dem mittelalterliche Badebecken, in denen das Thermalwasser durch natürliche Austritte im Beckenboden aufsteigt, neben modernen Becken und Rutschen liegen, umgeben von Zedern, Tannen, Platanen und Linden. Laut Betreiber werden alle fünf Becken direkt aus zwei artesischen Brunnen gespeist, Brentella und Monte Rocca, die aus dem Herzen des örtlichen Thermalbeckens fördern. Nach Angaben des Betreibers gehört die Anlage seit 1967 der Gemeinde Caldiero, und 2025 erhielt der Park den Premio Parksmania. Er hat Sommersaison; laut aktuellem Hinweis ist die Saison 2026 beendet und der Park bis Mai 2027 geschlossen.

Thermalwasser

Laut Betreiber ist das Wasser der Konzession „Bagni di Giunone“ seit 1993 für die Thermalnutzung und die Abfüllung zugelassen. Die lange Reihe von Untersuchungen endete am 7. Januar 1992, als das italienische Gesundheitsministerium die Heilwirkung des Wassers der Brentella-Quelle per Dekret anerkannte – für Inhalations- und Trinkkuren und zur Anregung der Verdauung. Der Betreiber beschreibt das Wasser als warm, schwach radioaktiv und mit pH 7,3 praktisch neutral; der Abdampfrückstand bei 180 °C liegt bei 468 mg/l, überwiegend Hydrogencarbonate und Sulfate von Calcium und Magnesium, dazu Natrium und Kalium. In den historischen Becken Brentella und Cavalla steigt das Wasser nach Angaben des Betreibers von selbst aus dem Boden auf, nachdem es sich durch 80 Meter Gesteinsschichten gefiltert hat. Wegen dieses ständigen natürlichen Wasserwechsels wird in diesen beiden Becken Chlor nur zur Reinigung der Umgebung eingesetzt. Die Wassertemperatur der historischen Becken gibt der Betreiber mit konstant 26,4 °C an; damit lasse sich auch in den kühleren Monaten baden.

Becken

Die ältesten Becken sind Cavalla und Brentella. Der Betreiber datiert sie ins Mittelalter, nennt sie einzigartig in ihrer Art und beschreibt sie als von natürlichen Austritten gespeist, in einem jahrhundertealten Wald aus Platanen, Rosskastanien, Eiben und Buchsbaumhecken. Olimpia ist das Wettkampfbecken des Parks, laut Betreiber 50 × 21 Meter groß, zum Schwimmen, Spielen und für Wettkämpfe; es ist im Sommer und abends bis 21:30 Uhr geöffnet, farbige Schwimmleinen trennen die Kursbahnen vom freien Schwimmbereich. Junior, nach Angabe des Betreibers etwa 295 Quadratmeter groß, ist das Kinderbecken: In seiner Mitte steht ein großer Pilz, aus dessen rot-gelbem Hut es regnet und von dessen Stamm drei gelbe Rutschen für Kinder von fünf bis zehn Jahren hinabführen. Der Betreiber beschreibt außerdem ein Wellenbecken, dessen flach abfallender Boden es erlaubt, im Wasser zu sitzen oder zu liegen, während Wellen in wechselnder Stärke anrollen, und einen „Raining pool“: eine flach abfallende Lagune mit einem großen Pilz in der Mitte, der Regen über das Becken schickt, dazu Wellen, geysirartige Sprudel, Nebel und Massagewasserfälle.

Rutschen

Der Betreiber stellt vier Rutschen mit Namen vor: Kamikaze, eine besonders steile Abfahrt, die der Betreiber den Mutigsten empfiehlt; Toboga, eine Röhre in völliger Dunkelheit, die im offenen Wasser endet; Idrotubo, laut Betreiber die erste und beliebteste Rutsche des Parks; und Bigriver, auf dem man in einem Reifen für eine oder zwei Personen fährt. Der Betreiber legt Mindestgrößen fest: Big River, Toboga, Kamikaze, Multipista und Spin Ball erst ab 120 cm, Water Roller Coaster und Wave Ride erst ab 140 cm. Unter 14-Jährige müssen immer von einem Erwachsenen begleitet werden.

Sport und Aktivitäten

Nach Angaben des Betreibers finden im Park seit Jahren Schwimmkurse, Sportcamps für Kinder und Jugendliche, Aquagymnastik und Haltungsgymnastik im Wasser statt. Im Wald sind Sandplätze für Beachvolleyball und Beachsoccer angelegt.

Geschichte

Schriftliches Interesse an den Wässern von Caldiero reicht laut Betreiber ins 15. Jahrhundert zurück: 1493 wurde eine Kommission von Provveditori eingesetzt, das Thermalgelände ummauert und die Brentella in ihre heutige Form gebracht. Eine Marmortafel in der Außenmauer der Brentella erinnert auf Latein an den Kuraufenthalt des Marchese Federico Gonzaga im Jahr 1524. Der Kamaldulensermönch Ventura Minardo analysierte die Mineralwässer laut Betreiber zwischen 1567 und 1589; die Pest im Veroneser Raum von 1628 bis 1631 führte dazu, dass die Bäder verlassen wurden, und 1794 entstand neben der Brentella ein Haus mit Marmorwannen für Privatbäder, von denen drei noch vor Ort erhalten sind. Die Restaurierung des Brentella-Beckens begann 1851, die modernen Becken Junior und Olimpia wurden am 27. Juli 1977 eingeweiht, und das Becken Dugaletta erhielt zwischen 1992 und 1995 Massagedüsen.

Gastronomie und Service

Der Betreiber nennt Verpflegung vom Frühstück bis zum Abendessen an einer Bar, einer Theke mit warmen Gerichten und einer Pizzeria, Kioske mit Badebedarf, Zeitungen und Zeitschriften, Liegen, die sich im Voraus reservieren lassen, und Schließfächer. Online gibt es Eintrittskarten nur für Samstage und Sonntage, unter der Woche kauft man sie an den Kassen des Parks; eine Reservierungspflicht besteht nicht, und Tiere sind nicht erlaubt.

Öffnungszeiten

Der Park ist laut Betreiber von 09:30 bis 19:30 Uhr geöffnet, Rutschen und Wellenbecken laufen von 11:00 bis 19:00 Uhr. Für eine Woche in der Nebensaison im September veröffentlicht der Betreiber Einschränkungen, welche Becken und Rutschen geöffnet sind. Badekappen sind nur in bestimmten Becken Pflicht; Schilder am Eingang jedes Beckens weisen darauf hin.

Ausstattung

Aufgeführt ist nur, was erfasst ist. Fehlt ein Eintrag, hat ihn niemand erfasst – das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.

Lage

In der Nähe

Standortdaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. · zuletzt am 26.10.2026 mit der Quelle abgeglichen

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