Khoja Obi Garm
- Quelltemperatur
- 96 °C
Radon-Thermalquellen-Kurort in Höhenlage nahe Duschanbe, bekannt für seinen natürlichen Thermaldampf (Radon-Emanatorium) und Radonbäder.
Über die Anlage
Khoja Obi Garm ist einer der bekanntesten balneologischen Hochgebirgskurorte Tadschikistans, gegründet 1934 und auf etwa 1.740-1.960 m über dem Meeresspiegel in einer malerischen Schlucht am Südhang des Hissar-Gebirges (Gissar), rund 48 km nördlich von Duschanbe, gelegen.
Radonhaltiges Thermalwasser
Der Kurort wird von schwach mineralisierten, stickstoff-silikatischen Thermalquellen gespeist, die reich an Kieselsäure sind und niedrige, therapeutische Radonwerte (etwa 0,3-6,4 nCi/l) aufweisen. Das Quellwasser tritt sehr heiß aus, mit angegebenen Temperaturen von etwa 45-65 bis zu 95-96 C. Er ist einer der wenigen Kurorte weltweit, die natürlich austretenden radioaktiven Thermaldampf zur Behandlung nutzen.
Bäder und Dampf-Radon-Anwendungen
- Radonbäder mit abgekühltem Thermalwasser
- Dampf-Radon-Behandlungen in einem eigens dafür eingerichteten „Emanatorium“, das den natürlichen radon- und schwefelwasserstoffhaltigen Thermaldampf nutzt
- Therapeutische Duschen und Inhalationen
- Moortherapie (Schlick/Peloide)
Behandelt werden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Bewegungsapparats, des peripheren Nervensystems sowie gynäkologische, Verdauungs- und Hauterkrankungen, angeboten über eine Kurpoliklinik, Badehäuser und ein Moorbehandlungszentrum.
Unterkunft und Umgebung
Der Sanatoriumskomplex mit renovierten Gebäuden und einer 12 km entfernten Zweigstelle im Varzob-Tal kann bis zu etwa 700 Gäste aufnehmen. Das Bergklima ist kühl und grün (im Juli durchschnittlich etwa 24 C), und der Kurort ist in der Regel saisonal von etwa Mai bis November geöffnet.
Wasser
Ausstattung
- Medizinische Anwendungen
- Hotel
- Außenbecken
Aufgeführt ist nur, was erfasst ist. Ein fehlender Eintrag heißt, dass es niemand erfasst hat — nicht, dass es fehlt.
Lage
Khoja Obi Garm
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Wenn Sie dort waren, wäre Ihre die erste.
Standortdaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.